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Runder Tisch | Aktuelles vom Runden Tisch

"Ein Mann der Einheit" – Roland Andergassen verstorben


Im Alter von 63 Jahre verstarb am 19.8.2017 nach kurzer, schwerer Krankheit Roland Andergassen, ein "Mann der Einheit, dem das Miteinander der Geschwister immer am Herzen lag".

In einem Nachruf von Markus Marosch wird hervorgehoben, wie sehr es Roland vor allem um die Perspektiven des Reiches Gottes ging.

"Ihm war das Einende in Jesus viel wichtiger, als das Trennende durch starre theologische Ansichten oder Kirchenpolitik. Mit aller Kraft engagierte er sich in vielen Vorständen, Werken und Bewegungen wie z. B. Vision für Afrika, Zukunft für Europa, Watchmen, Global Gathering, u.a.m. Roland war auch beim Weg der Versöhnung/Runder Tisch ein Mann der ersten Stunde und hat den Weg des WDV mitgeprägt."

Lesen Sie den vollen Wortlaut des Nachrufes.

20 Jahre Runder Tisch


Vor 20 Jahren fand das erste Treffen des Runden Tisches christlicher Leiterinnen und Leiter Österreichs statt, das von dem Verein Weg der Versöhnung veranstaltet wurde. Historikerin Verena Lang vermerkt dazu in der überblicksartigen Vereinsgeschichte:

"9.-10. Dez. 1997: „1.Runder Tisch“ in Salzburg bei den Barmherzigen Schwestern. 35 Leiter aus ganz Österreich sind gekommen. Der Schwerpunkt liegt auf Begegnung. Wir erzählen uns unsere Glaubensgeschichte – damit Abbau der Spannungen."

Einen ausführlichen und bebilderten Überblick über die wichtigsten Stationen und Schwerpunkte dieses "Weges der Versöhnung" der letzten 20 Jahre brachten Verena und Hans-Peter Lang beim letzten Runden Tisch in Salzburg. Ein Klick auf das Bild startet das Video.

Ecclesia semper reformanda - Teil 2 am Runden Tisch in Salzburg, 9.-11.3.

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Das Thema "Wieviel Reformation braucht 'meine' Kirche?" beschäftigte bereits die Teilnehmenden des letzten Runden Tisches im November auf Schloss Klaus. Nun wird es fortgesetzt bei der Frühjahrstagung von 9.-11. März im JUFA-Hotel in Salzburg.

Das Programm dieses "Offenen Runden Tisches" sieht eine weitere gemeinsame Erarbeitung der Antworten auf diese Frage vor. Neben Zeiten im Plenum wird es Gruppenarbeiten und Gebetszeiten geben. Da der Runde Tisch heuer auf 20 Jahre bewegte und erfreuliche Geschichte zurückblicken kann, wird es einen Rückblick auf das Erreichte und einen Ausblick auf das Kommende geben. Das "Z'sammsitz'n" wird neben allem Arbeiten nicht zu kurz kommen.

Das genau Programm gibt es in diesem Folder, die Anmeldungen können danach online erfolgen [deaktiviert].

Wieviel Reformation braucht 'meine' Kirche?

flexible Der Runde Tisch ist eckig!Das bevorstehende Reformationsgedenken 2017 beschäftigt natürlich auch die Mitglieder des Runden Tisches und des Weges der Versöhnung in Österreich. Deshalb nahm sich der Runde Tisch auf Schloss im November dieses Themas an. An die 50 Personen beteiligten sich an zwei Tagen und Abenden am lebhaften Austausch und versuchten, den Reformbedarf in ihrer eigenen Konfession und Gemeinde zu benennen. Es gab aber auch Gelegenheit, in den Gesprächsgruppen über die Stärken der 'anderen' zu sprechen und diese im Plenum ebenfalls wertschätzend zum Ausdruck zu bringen. Auch Wünsche nach Veränderung an die anderen konfessionellen Richtungen kamen nicht zu kurz.

Weil der Schwerpunkt auf dem Austausch lag, gab es nur ein Referat: Thomas Dopplinger ging gekonnt dem Thema "Die Reformation: Grund zum Feiern und zur Umkehr" nach und brachte Licht- wie Schattenseiten des von Luther begonnenen Prozesses vor allem für seine evangelische Kirche zum Ausdruck. (Das Referat kann in voller Länge (28 Min.) auf unserer Homepage als Video betrachtet werden.)

Zu Beginn der Treffen des Runden Tisches ist es Tradition, einen Teil des ersten Abends dem Berichten aus der Region zu widmen. Wie wirkt Gott in konfessionsübergreifender Weise in den verschiedenen Teilen Österreichs? Einen großartigen Einblick in dieses Wirken in der stark ländlich geprägten Region der Pyhrn-Eisenwurzen (Schwerpunkt Krems- und Steyrtal) verschaffte uns Carlo Neuhuber mit seiner Präsentation über die dort schon jahrzehntelang bestehende 'Ökumenische Initiative'. (Auch davon gibt es ein Video, inklusive der PowerPoint-Slides, in unserer Videothek.)

Erstmals gibt es ein auch Video, das überblicksartig "Impressionen" eines konkreten Runden Tisches zu vermitteln versucht. Bitte beachten, dass es sich nur um Auszüge aus Präsentationen und Gruppen-Interaktionen handelt, die natürlich keine Vollständigkeit beanspruchen können.

Anmeldung zum nächsten Runden Tisch eröffnet

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Vom 21.-23. November 2016 tagt der Runde Tisch auf Schloss Klaus. Die Tagung greift mit dem Titel "Wieviel Reformation braucht 'meine' Kirche?" das Reformationsgedenkjahr 2017 auf und wendet es auf unsere eigene Situation in den Kirchen und Gemeinden in Österreich an.

Dieser Runde Tisch wird aus den gewählten Delegierten und persönlich eingeladenen Gästen bestehen.

Die Anmeldung kann über das Online-Formular erfolgen [deaktiviert]. Nähere Infos durch den Folder gibt es hier.

Foto: Rene Fröhlich / wikipedia

Der Runde Tisch Österreich - ein Beispiel für Versöhnung beim Kongress "Miteinander für Europa"

Das internationale Netzwerk "Miteinander für Europa" entstand 1999 anlässlich der "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre" des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche. Inzwischen gehören ihm über 300 christliche Bewegungen aus ganz Europa an, in denen sich evangelische, katholische, anglikanische, orthodoxe und freikirchliche Christen für Einheit und Versöhnung innerhalb der "Familie Gottes" und für ein gemeinsames und glaubwürdiges Zeugnis für Christus einsetzen.

Der Kongress "Begegnung.Versöhnung.Zukunft" für Verantwortliche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von christlichen Bewegungen, Gemeinschaften, Werken und Initiativen brachte vom 30.6. bis 2.7.2016 über 5.000 Aktive nach München in den Circus Krone.

Mit dabei waren auch mehrere Repräsentanten des Runden Tisches Österreich. Vorsitzender Johannes Fichtenbauer, Generalsekretär Markus Marosch und Mann der ersten Stunde Edi Griesfelder konnten in einem Forum und bei einer Podiumsveranstaltung über unsere Erfahrungen in Österreich berichten. Der evangelische Altbischof von Österreich, Herwig Sturm, moderierte gemeinsam mit Renate Mauerhofer-Schöpf das "Forum 11", bei dem über das österreichische Modell des "Runden Tisches" als Weg der Versöhnung diskutiert wurde. Sturm sieht laut Evangelischem Pressedienst darin ein Modell für die Kirche der Zukunft und betont den hohen Stellenwert von Versöhnung: „Ohne Versöhnung bleibt jeder bei sich. Aber Versöhnung ist die Brücke und die Tür zum Nächsten, auch in einer Christusgemeinschaft, die von Freiheit und Ermutigung geprägt ist.“

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Markus Marosch: "Von den Ansprachen verschiedenster Kirchenoberhäupter war das Zeugnis von Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (s. Foto: together4europe) sehr berührend, die anhand ihrer Freundschaft berichteten, wie Einheit miteinander gelebt werden kann. Zitat Bedford-Strohm: 'Wir sprechen nicht von einem evangelischen, katholischen oder orthodoxen Christus. Es ist der eine Herr, von dem wir reden!'

Ein großes Thema zog sich durch die ganzen Tage: Europa hat nur dann eine Chance in eine gesunde Einheit zu kommen, wenn der Leib Christi in dieser Einheit lebt, dient und ein Segen für Europa ist. Papst Franziskus sandte eine Video-Grußbotschaft zur großen öffentlichen Abschlusskundgebung am Stachus, die mit einem Lobpreiskonzert beendet wurde.

Bericht der Evangelischen Presseagentur: Christen-Kongress endet mit Appell zum Miteinander
Dokumente, Pressemitteilungen und Fotos vom Veranstalter selbst: www.Together4Europe.org
Weitere ausführliche Berichte: Presseberichte über den Kongress

Gedenkfahrt 2016: Tagesgäste willkommen

Die von 16. bis 26. August stattfindende Gedenkfahrt wird durch die Bundesländer Steiermark, Kärnten, Salzburg, Ober- und Niederösterreich bis nach Wien führen. Wenn sich Freunde des Gebets für Österreich an einzelnen Orten der Gruppe anschließen wollen, können die Zeiten und Orten im detaillierten Programmablauf eine Hilfe sein.

Weitere Informationen Über die Gedenkfahrt (die Anmeldefrist zur Teilnahme ist bereits abgelaufen).

Komm mit auf den "Weg des Gedenkens" im August 2016

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Für Sommer 20016 plant ein Arbeitskreis des Runden Tisches unter der Leitung von Verena und Hans-Peter Lang einen „Weg des Gedenkens im Sinne der Versöhnung mit der Geschichte“ (Johannes Fichtenbauer) entlang wichtiger historischer Stätten durch einen großen Teil unseres Landes.

Verena Lang: „Die Gedenkfahrt beginnt in Graz, wo wir uns am Abend des 16. August zu einer Einführung treffen werden. Schwerpunkte in der Steiermark werden Graz und Murau sein, wo die letzte Ausweisung der Protestanten stattfand. In Kärnten werden wir Fresach und Arriach besuchen und ein Stück auf dem Weg der evangelischen Bibelschmuggler gehen.“ Mehr...lesen

Der Runde Tisch beschäftigt sich weiter mit dem Flüchtlingsthema

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Vom 3. bis 5. März treffen sich 45 Personen aus ganz Österreich zur Frühjahrssitzung des Runden Tisches des Weges der Versöhnung im JUFA Hotel in Salzburg. In seinem Eingangsreferat führt Johannes Fichtenbauer den Anwesenden einige Trends vor Augen, die er gegenwärtig in Österreich und darüber hinaus wahrnimmt:

a) die Betonung der inneren (auch innerkirchlichen) Reinigung – auch viele historische Kirchen besännen sich auf die Notwendigkeit der Bekehrung, und Gott benutze Papst Franziskus, um im Vatikan Missstände aufzudecken und gegen sie anzugehen; (Mehr…lesen)

Hans-Peter Lang referiert im Forum Gesellschaftsverantwortung über „Einige Hintergründe für die Flüchtlingskrise in Europa und die Entwicklungen im Nahen Osten“ – das Referat kann hier nachgelesen werden.


Vom "Katholikenfresser" zum Förderer der Einheit

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Bei einer „Miteinander für Europa“-Veranstaltung erzählt Pastor Eduard Griesfelder (Freie Christengemeinde - Pfingstgemeinde) aus dem eigenen Erleben über den Weg zueinander – von einer Zeit in seinem Leben, wo er als „Katholikenfresser“ bekannt war, hin zu einer Haltung, in der er Geschwister anderer Konfessionen vor Ort, in Österreich, am Runden Tisch und in anderen Settings als Brüder und Schwestern in der einen Familie Gottes schätzen und lieben kann. Er geht auch auf den einerseits langen, andererseits überraschend plötzlichen Weg hin zur staatlichen Anerkennung der Freikirchen in Österreich ein, den er selbst mitgegangen ist.

Am Ende des Videos wird Johannes Fichtenbauer interviewt, der in dem ganzen Werdegang des Runden Tisches und des Vereins „Weg der Versöhnung“ eine entscheiden de Rolle spielt.

Länge: 27 Min. Video von Jo Hoffmann.

3.-5. März: Offener Runder Tisch in Salzburg

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Die Anmeldung für den kommenden Offenen Runden Tisch vom 3.-5. März 2016 in Salzburg ist eröffnet. Das Thema spannt den Bogen weit:

„Unter Druck: Familie, Flüchtlinge, Glaubens-Zeugen“.

Johannes Fichtenbauer beginnt am Donnerstagabend mit einer Einführung ins Thema, es gibt Erfahrungsberichte und Zeit für Gemeinschaft. Am Freitag treffen sich vormittags parallel drei Foren-Arbeitsgruppen, am Nachmittag werden verschiedene Bericht gehört und Planungen für das Jahr 2016 und darüber hinaus gemacht. Ein Gebetsabend bzw. eine Gebetsnacht beschließen den Tag. Am Samstag werden Forumsergebnisse gesammelt und gemeinsam im Plenum gebündelt.

Der Einladefolder mit Programmübersicht findet sich hier.

Hier geht es zum Online-Anmeldeformular [deaktiviert]. Neu ist die sofortige Bestätigung der Anmeldung per E-Mail.

Gedenken zum 600. Todestag von Jan Hus

Als Jan Hus im Juli 1415 während des Konzils von Konstanz auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, galt er der katholischen Kirche als Ketzer. Wie sehr sich diese Auffassung geändert hat, wurde bei einem Besuch der Teilnehmer vom "Runden Tisch Österreich" an den historischen Orten des Martyriums dieses frühen Reformators aus Prag deutlich. Sehen Sie im folgenden 5-minütigen Filmbericht von Jo Hoffman auch ein Interview mit Johannes Fichtenbauer.

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Video-Einblicke vom letzten Runden Tisch

Der Runde Tisch im November 2015 drehte sich stark um das Thema des Abendmahlsverständnisses in den verschiedenen Konfessionen. Jo Hoffmann war dabei und hat Videomitschnitte zu einem 18-minütigen Bericht zusammengestellt, den wir hiermit gerne auf unserer Website einstellen. Nebenbei wird auch manches Grundlegendes über den Runden Tisch / Weg der Versöhnung vermittelt.

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Hintergrundinformation zur Anerkennung der Freikirchen

flexibleIn einem früheren Beitrag (Runder Tisch als Wegbereiter) hatten wir schon einmal auf manche Hintergründe zur Thematik der staatlichen Anerkennung der Freikirchen hingewiesen. Mittlerweile hat Hans-Peter Lang (Foto) noch ausführlicher den Werdegang der Bemühungen um ein Freikirchengesetz aufgezeichnet, aus denen zuletzt die Anerkennung dieser Kirchen auf dem Verordnungsweg erfolgte.

Wie sich alles entfaltete und welche Personen eine Schlüsselrolle spielten (nicht zuletzt Hans-Peter Lang, der Verfasser des Artikels selbst, der seit Jahren mit dem Runden Tisch verbunden ist), können Sie im längeren und aufschlussreichen Artikel hier nachlesen.

Abendmahl als Verkündigung - Einladung zum nächsten Runden Tisch

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Der nächste Runde Tisch wird von 23.-25. November in Götzis/Vorarlberg tagen. Bevor die gemeinsamen Zeiten des Betens und Arbeitens beginnen, steht eine Busfahrt nach Konstanz auf dem Programm, wo des Wirkens und der Hinrichtung von Jan Hus vor 600 Jahren gedacht wird. Im Mittelpunkt der theologischen Erörterungen dieses Runden Tisches steht das Verständnis des Abendmahls / der Eucharistie in den verschiedenen Traditionen.

Die gewählten Delegierten und geladene Gäste können sich online anmelden, ein Folder mit dem genauen Programm kann hier eingesehen und heruntergeladen werden. Anmeldefrist: 30. Oktober

Was tut Gott in Kärnten?

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Unter diesem Motto stand der Gästeabend beim letzten Runden Tisch in Tainach/Kärnten am 20.3.2015. Verschiedene Initiativen, Projekte und Angebote überkonfessioneller Natur wurden von einer Reihe von Gästen vorgestellt. Fini Wieser, die selbst bei „Gemeinsam für Europa“ wie auch am Runden Tisch aktiv ist, hat nachfolgenden Bericht über diesen hochinteressanten Abend geschrieben. (Weiter…lesen)

Foto: Elisabeth und Bernd Maurer informieren über die vielfältige Arbeit von Alpha Österreich.

Verein Weg der Versöhnung wählt neuen Vorstand

flexibleWährend der Frühjahrstagung des Runden Tisches vom 19.-21. März im kärntnerischen Tainach bestimmten die anwesenden Vereinsmitglieder die neue Zusammensetzung am Runden Tisch, die für die nächsten vier Jahre gültig ist. Dabei entschieden die anwesenden Vereinsmitglieder der sechs Richtungsgruppen, wer aus ihrer Mitte die Gruppe sowohl am Runden Tisch als auch im Exekutiv (Vorstand) vertreten soll (ausführlichere Beschreibung unter Struktur).
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Offener Runder Tisch von 19.-21.3. in Tainach/Kärnten

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Das nächste Treffen des Runden Tisch findet im Süden Österreichs, im Bildungshaus Sodalitas in Tainach, statt. Vom 19.-21. März treffen sich die Delegierten des Runden Tisches sowie interessierte Personen, die das Anliegen des Runden Tisches teilen. Am ersten Abend findet auch die Generalversammlung des Vereins „Weg der Versöhnung“ statt, bei dem u.a. auch die Wahl der Delegierten an den Runden Tisch sowie des neuen Vorstandes erfolgt.

Das Thema dieser Frühjahrstagung lautet „Weichenstellung“. Dabei wird es stark um die Planung kommender Aktivitäten gehen, an denen der Runde Tisch beteiligt ist, wie z.B. der Christustag am 25. Mai in Linz, eine Buß- und Busreise durch Österreich im Jahr 2016 sowie erste Vorarbeiten für das Reformations-Gedenkjahr 2017. Daneben gibt es wieder aktuelle Berichte aus den verschiedenen Foren. Auch dieser Runde Tisch beginnt wieder mit einem Gebetsnachmittag.

Die Online-Anmeldung für den RT in Tarnach ist ab sofort möglich [deaktiviert]. Der Folder mit dem genauen Programm und Anmelde-Details steht zum Download bereit [deaktiviert].

Eschatologie und Gebet!

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Am 24. November trafen sich 50-60 Leiter aus den unterschiedlichsten christlichen Denominationen um gemeinsam für unser Land zu beten. Die Schwerpunkte waren diesmal der Schutz des Lebens (kontra Abtreibung, Euthanasie, Fremdenfeindlichkeit, etc.), unsere Verantwortung für die Umwelt (kontra Raubbau, das Geschöpf wird zum Schöpfer, Verschwendung, leben auf Kosten unserer Kinder, etc.) und eine Wirtschaft für den Menschen (kontra Maßlosigkeit, Vergötterung des Geldes und des Wirtschaftswachstums, Pornographie als Wirtschaftsfaktor, etc.).
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Anmeldung zum nächsten Runden Tisch eröffnet

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Allen Frühbuchenden steht nichts mehr im Weg, um sich für den nächsten Runden Tisch, vom 24.-26.11.2014 in Salzburg, anzumelden [deaktiviert].

Das Hauptthema dieser Herbsttagung ist die biblische Lehre von der Endzeit - und wie diese in den verschiedenen kirchlichen und freikirchlichen Lehrtraditionen verstanden und ausgelegt wird.

Eingeladen sind alle vom Verein Weg der Versöhnung in den Runden Tisch Delegierten, sowie eingeladene Gäste. Der Folder für diesen Runden Tisch kann als PDF-Datei heruntergeladen werden [deaktiviert].

Als Auftakt für diesen Runden Tisch wird am Montag von 11.00 bis ca. 17.30 Uhr viel Zeit dem Gebet gewidmet. „Es ist sehr wichtig, dass die Teilnehmenden an diesem Runden Tisch möglichst die gesamte Gebetszeit mitmachen.“ (Hans-Peter Lang). Inhaltliche und gestalterische Schwerpunkte des Gebetstags können hier eingesehen werden.

Epochale Veränderungen

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Mit den Worten "epochale Wende" beschreibt Johannes Fichtenbauer, Vorsitzender des Runden Tisches, in seiner Eröffnungsansprache der Herbsttagung des Runden Tisches die staatliche Anerkennung der "Freikirchen in Österreich", welche im August in Kraft getreten ist. Ein jahrhundertelanges Zeitalter gehe damit zu Ende, in dem die Freikirchen als "radikaler Flügel" der Reformation zunächst blutig verfolgt, dann unterdrückt und zuletzt sehr ungleich behandelt worden waren. Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne war die Wende gekommen, die zu einer vollen Anerkennung als Kirche führte. Fichtenbauer führt diese Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück. Zwei davon seien erstens die starke Unterstützung durch die katholische und evangelische Kirche, und zweitens die Art und Weise, wie es den fünf freikirchlichen Gemeindeverbänden gelungen war, aufeinander zuzugehen.
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Blitzlichter aus Tirol

flexibleAm Eröffnungsabend des Runden Tisches werden in der Regel Christen aus der Region, in welcher die Treffen stattfinden, eingeladen, um über das Miteinander der kirchlicher Gemeinschaften zu berichten. Diese Einblicke waren auch beim Treffen in Matrei wieder höchst spannend und ermutigend.

Als Erste erzählten Theresia Rettenbacher, eine katholische Christin, und Roy Pietersz von der Pfingstgemeinde über die Initiative "Miteinander für Europa", die in den letzten Jahren in Innsbruck entstanden war. Auslöser war die Teilnahme am großen Treffen 2007 in Stuttgart. Zuerst hatten die örtlichen Treffen das Ziel, die verschiedenen lokalen Kirchgemeinden und christlichen Gemeinschaften kennenzulernen. Im weiteren Verlauf wurde thematisch über Verbindendes gesprochen. Als eine Freikirche einen geeigneten Teich für eine Taufe suchte, halfen katholische Christen der Initiative "Miteinander – wie sonst" einen solchen zu finden.
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Herbsttagung unter dem Thema Anerkennung

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Die gewählten Delegierten am Runden Tisch treffen sich von 4.-6. November 2013 im Bildungshaus St. Michael in Pfons zur diesjährigen Herbsttagung. Diese wird sich stark mit dem Thema der staatlichen Anerkennung der „Freikirchen in Österreich“ beschäftigen, die am 26. August 2013 bekanntgegeben wurde.

Zu Beginn wird es wieder ein Kennenlernen regionaler Initiativen geben, dann beschäftigen sich die Teilnehmenden am Runden Tisch u.a. mit dem Amtsverständnis in den verschiedenen Kirchen und Freikirchen. Was Anerkennung praktisch bedeutet wird in Kleingruppen und im Plenum bearbeitet. Weitere Themen sind die Charta Oecumenica, die Gründung einer „Arbeitsgruppe 2017“ (500 Jahre Protestantismus). sowie die Koordination weiterer Veranstaltungen.

Das genaue Programm finden Sie hier [deaktiviert], zur Online-Anmeldung für Mitglieder des Runden Tisches und ihrer geladenen Gäste geht es hier [deaktiviert].

Bilder vom letzten Runden Tisch online

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Der letzte Runde Tisch im Vienna Christian Center hatte "die bunte Braut" Jesu zum Thema – die Vielfalt der Gemeinde Christi aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Subkulturen. Die Einladung erging deshalb auch ganz gezielt an Leitende aus internationalen Gemeinden. Und viele kamen! Eine Reihe Bilder von diesen Tagen sind im Archiv zu sehen.

Gerald Wakolbinger, Mitglied des Vorstandes, reflektiert seine Impressionen:

"Was ich miterlebte, war großteils gut, ermutigend und aufbauend: viele offene Begegnungen mit Leitern, der ehrliche Austausch mit Christen aus anderen Kulturen. Die Zeugnisse und Interviews zur Überwindung der vielfältigen kulturellen Barrieren gaben einen kleinen Einblick in die Vielgestalt der Herausforderungen, denen sich der weltweite Leib Christi in einer immer näher zusammenrückenden, globalisierten Welt zu stellen hat. Die „bunte Braut“ hab ich am lebendigsten am Freitagabend erlebt, als wir der Vielfalt des gastgebenden Vienna Christian Center begegnet sind. Beim Überarbeiten der Powerpoint-Präsentation über den Runden Tisch wurde mir selbst wieder neu das Wirken Gottes in den vergangenen 15+ Jahren vor Augen geführt."

"Die bunte Braut" – Leib Christi aus verschiedenen Völkern und Kulturen

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Das ist das Thema für den nächsten „Offenen Runden Tisch“, der von 4.-6. April 2013 im Vienna Christian Center, Wien, statt-finden wird.

Da es gerade in unserer Bundeshauptstadt sehr viele internationale Gemeinden jeglicher Art gibt, wird diese Tagung sicherlich auch stark von unseren Gästen geprägt sein.

„Offen“ in der Bezeichnung bedeutet, dass nicht nur Delegierte an diesem Runden Tisch teilnehmen können, sondern auch interessierte Personen (Leiterinnen und Leiter), die unser Anliegen teilen.

Anmeldeschluss: 22. Februar
Weitere Infos und Folder zum Herunterladen [deaktiviert]
Online-Anmeldung [deaktiviert]

There is also an English version of the folder for our English speaking leaders available - click here [deaktiviert].

Früchte aus 15 Jahren Runder Tisch

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Das Herbsttreffen des Runden Tisches in Salzburg war voller aktueller Themen und ermutigenden Begegnungen. Vorstandsmitglied Gerald Wakolbinger erwähnt im Rückblick:

„Ein Hauptthema war die überraschend bevorstehende Möglichkeit der vollen staatlichen Anerkennung der Freikirchen in Österreich mittels eines gemeinsamen Dachverbands (siehe Artikel aus dem Allianzspiegel Nr. 100, Dez. 2012). Wir hielten auch gemeinsam eine dankbare Rückschau auf 15 Jahre Runder Tisch in Österreich mit „Erntedank der Früchte“ (siehe Foto). Weitere Schwerpunkte waren Ausblicke und Beratungen zu aktuellen geistlichen und gesellschaftspolitischen Anliegen und – erstmals in dieser Form – parallel stattfindende Treffen der einzelnen Foren direkt am Runden Tisch in einer speziellen Forenzeit am Nachmittag. Auch die Sendung des ERF über 15 Jahre Weg der Versöhnung / Runder Tisch samt Interviews mit einigen Personen vom Exekutivkomitee gehört hervorgehoben.“

Einen ausführlicheren Bericht von Verena Lang finden Sie hier.

ERF-Reportage über den Runden Tisch

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Ein Redakteur von ERF Medien besuchte den letzten Runden Tisch in Salzburg und interviewte verschiedene Personen. Hier die einleitenden Worte von der ERF-Website:

KIRCHENVERTRETER TREFFEN SICH ZUM "RUNDEN TISCH" IN SALZBURGEinheit in Christus



Etwa 50 Delegierte aus Landes- und Freikirchen trafen sich kürzlich in Salzburg, zum "Runden Tisch" des Vereins "Weg der Versöhnung". Drei Tage lang befassten sie sich mit theologischen und gesellschaftlichen Themen, außerdem gab es viel Platz für persönliche Begegnungen.

Vor genau 15 Jahren wurde der "Weg der Versöhnung" ins Leben gerufen. Seither hat er einiges erreicht - am Ziel angekommen ist er freilich noch nicht.

Imo Trojan hat einige der Verantwortlichen vors Mikrofon gebeten: Johannes Fichtenbauer (katholisch), Gerald Wakolbinger (evangelisch), Pastor Eduard Griesfelder (Freie Christen-gemeinde/Pfingstgemeinde) und Ingelore Korb (evangelikale Freikirchen). Und er hat einige Statements von Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingeholt.

Um die Audioaufnahme zu hören klicken Sie
hier.

"Zukunft im 4/4-Takt"

Der Vorstand des Runden Tisches veröffentlichte kürzlich das detaillierte Programm für die Herbst-Arbeitssitzung, die vom 12.-14. November im Pallotinerschlössl in Salzburg stattfinden wird.

Als Überschrift wurde „Zukunft im 4/4-Takt: Überraschende Fortschritte auf dem Weg zur Einheit“ gewählt. Auf der Tagesordnung stehen nicht nur ein Rückblick auf vergangene Studienreisen und Stationen auf dem Weg zur Einheit, sondern auch Gespräche über die Charta Oecumenica, Wittenberg 2017, die Herausforderung der Bioethik, die Anerkennung der Freikirchen sowie erstmals eine parallel stattfindende Forenarbeit.

Dieser Runde Tisch ist nur für die gewählten Mitglieder, deren Anwesenheit erwartet wird. Der Folder mit dem genauen Programm kann hier [deaktiviert] heruntergeladen werden. Zur Online-Anmeldung für RT-Mitglieder geht es hier [deaktiviert].

Der transformatorische Auftrag

Der transformatorische Auftrag der Christen in unserer Gesellschaft war ein Hauptthema des Offenen Runden Tisches in St. Pölten. Frank Hinkelmann, der Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Österreich, entfaltete als Erster dieses Thema in einem einleitenden Statement. Er sprach über Transformation, unterlegt mit biblischen Zeugnissen. Daraus ein zentraler Satz: „Praktische Versöhnung ist das mächtigste Zeugnis des Evangeliums.“

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Die Entstehungsgeschichte und Vision der Emmausgemeinschaft wurde uns anschließend durch deren Gründer Karl Rottenschlager vorgestellt. Er hat in St. Pölten dieses Sozialwerk tätiger christlicher Nächstenliebe ins Leben gerufen. Bei einer Exkursion konnten sich die Teilnehmenden am Runden Tisch direkt ein Bild von den Angeboten dieses Werkes machen.

Weitere Schwerpunkte bildeten die Themen „Christen in der Gesellschaft – Christen in der Politik“, Geschichtsaufarbeitung im Hinblick auf das Lutherjahr 2017, sowie die Vorstellung segensreicher regionaler Initiativen mit einheitsstiftendem Charakter. Eher interne Themen standen am Samstag auf dem Programm. Der nächste Offene Runde Tisch wird von 3.-6. April 2013 im Vienna Christian Center in Wien stattfinden. (Eine ausführlichere Berichterstattung auf 2 Seiten finden Sie hier.)

Nächster Runder Tisch in St. Pölten

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Der nächste Offene Runde Tisch findet von 26.-28. April 2012 im Hippolyt-Haus in St. Pölten statt.

"Offen" bedeutet, dass interessierte Personen, die unsere Anliegen teilen, herzlich eingeladen sind, mit den regulären Mitgliedern des Runden Tisches aktuelle Fragen zu erörtern. Eine Anmeldung – auch für Tagesgäste – ist jedoch erforderlich.

Das Thema der Frühjahrstagung lautet: "Insel der Seligen – bei steigendem Meeresspiegel". Vorträge werden gehalten über den "transformatorischen Auftrag der Christen in unserer Gesellschaft", das Forum Gesellschaftsverantwortung thematisiert die politische Verantwortung von uns Christen; und das Forum Geschichtsaufarbeitung blickt voraus auf das Jahr 2017, wenn die protestantische Reformation 500 Jahre alt sein wird. Auch eine Exkursion steht auf dem Programm: Die Emmausgemeinschaft in St. Pölten und SOMA stellen sich uns vor.

Ein Einlade-Folder mit detailliertem Programm, Kosten, Anreise-Informationen usw. steht hier [deaktiviert] zur Ansicht und zum Download bereit stehen. Die Printversion der Einladung wird in Kürze versandt.

Online-Anmeldungen [deaktiviert] für den kommenden Runden Tisch werden ab sofort entgegengenommen.

Im Fokus: Orientale und Orthodoxe

Das Schwerpunktthema des Herbsttreffens des Runden Tisches waren die Orientalischen Kirchen.

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Zwei Professoren der Universität Salzburg, Dr. Dietmar Winkler und Dr. Aho Shemunkasho, referierten über die Geschichte und Theologie jener Kirchen, die sich seit dem Auseinanderbrechen des Römischen Reiches von Konstantinopel ostwärts bis Persien und Indien hin entwickelten. In der Tat ist es, wie Prof. Winkler erläuterte, wirklich „eine andere Welt“ als das westliche Christentum, das wir kennen.

Einen kleinen Geschmack davon erhielten wir „live“, als wir an einem Abend im Byzantinischen Gebetszentrum der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche St. Markus am Jesus-Gebet teilnahmen. In der nur mit Kerzen erleuchteten Kirche wurde nach einer kurzen Einleitung in mehreren Etappen das uralte Gebet „Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner!“ gesungen und gebetet. Im Gemeinschaftsraum konnten wir uns dann bei einem kleinen Empfang (Foto) wieder aufwärmen.

Herbstsitzung des Runden Tisches

21. bis 23. November 2011 in Salzburg


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Für Delegierte und geladene Gäste

Der Runde Tisch für Österreich findet zweimal jährlich an verschiedenen Orten in Österreich statt, und zwar in zwei Varianten, die jeweils durch ein Logo angezeigt werden:

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Runder Tisch: für die vom Verein Weg der Versöhnung gewählten Delegierten zum Runden Tisch sowie für von diesen geladene Gäste.

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Offener Runder Tisch: für alle interessierten Personen, welche die Anliegen des Vereins Weg der Versöhnung teilen.

In unregelmäßigen Abständen, normalerweise alle zwei bis drei Jahre, gibt es den “Runden Tisch zum Schnuppern”:


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Die Begegnungskonferenz, eine breit beworbene Schwerpunktveranstaltung, welche die Einheit unter den Christen im Land fördern soll, indem sie Zeit zur Begegnung mit Christen aus den verschiedensten “Lagern” bietet.

Schwerpunkt: Altorientalische Kirchen

Johannes-Schlössl der Pallottiner
Mönchsberg 24
A-5020 Salzburg
Tel. 0662/84 65 43
Web http://pallottiner.szg.at/

Einheit – Glaubensspaltung – Wiederherstellung

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Vortrag von Verena Lang beim „Offenen Runden Tisch – Weg der Versöhnung“ in St.Gilgen im April 2009.

Ein Streifzug durch die Kirchengeschichte vom Anfang in Jerusalem bis ins 15. Jahrhundert. Interessant dabei ist die Ausgießung des Heiligen Geistes, der in verschiedener Weise und auf verschiedene Personengruppen kam, um sich „über alles Fleisch“ (Juden und Christen aus den Nationen) auszubreiten.

Durch die verschiedenen Glaubensspaltungen ging diese Vielfalt und Fülle wieder verloren. Erst im 20.Jahrhundert erlebten wir wieder eine so vielfältige Geistausgießung. Sie kann die Christenheit wieder zur Einheit zurückführen kann, wenn sie recht verstanden wird. Im Vortrag wird auf die Vielfalt der Gemeinden und geistlichen Entwicklungen sowie auf die Hintergründe der Spaltungen hingewiesen.

Die Zusammenfassung des Vortrags sowie Links zu weiteren Unterlagen finden Sie hier.